
Sandy Willert, Auszubildende zur „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek“, machte das Bookcrossing zu ihrem Projekt. Detlev Bieler, Fachreferent an der TU-Bibliothek, steuerte den Entwurf für das individuell gebaute Bücherregal bei.
Bücher mitnehmen, lesen und weitergeben, all dies ist nun möglich im öffentlichen Bücherregal an der Universitätsbibliothek der TU Hamburg-Harburg. Fans des sogenannten Bookcrossing sprechen gar von „Auswildern“ oder „In die Freiheit entlassen“, wenn sie ihre Bücher an andere Menschen zum Lesen weitergeben.
Die TU-Bibliothek ist „offizielle Bookcrossing-Zone“. Das Angebot des Bookcrossing-Regals, das sich gleich rechts neben dem Eingang in die Bibliothek befindet, richtet sich als eine Art von Tauschbörse an alle Nutzenden der TU-Bibliothek. Aber auch jedem Mensch, der die TUHH noch nie besucht hat, ist es erlaubt, hier nach Büchern zu stöbern und Bücher aus dem Bookcrossing-Regal mitnehmen sowie eigene Bücher für andere Interessierte einzustellen. Finden sich hier zur Zeit hauptsächlich Romane, ist es denkbar, dass Studierende hier auch nicht mehr benötigte Lehrbücher tauschen.


Am Wochenende gab’s einen Artikel in den Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) zum Bookcrossing-Projekt der TU-Bibliothek. Und auf Seite 2 widmete sich der Kommentar auch diesem Thema.