Über Beate Rajski

Digitale Dienste und Forschungsdaten

Fakten zur WM

Silhouette eines dribbelnden FußballspielersDie laufende Fusball-WM ist mal wieder der perfekte Zeitpunkt, um mit Fakten zu glänzen. Eine gute Grundlage dafür bietet das Statistik-Portal Statista, das für Angehörige der TUHH lizenziert ist.

Passend zur WM wird dort unter anderem das “Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – Statista-Dossier” angeboten. Das Dossier enthält redaktionell zusammengestellte Statistiken zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Die Präsentation enthält unter anderem Statistiken zu den teilnehmenden Mannschaften, den Stadien und den Ticketpreisen: Dossier

Der Tipp kommt übrigens von Christian Hauschke aus dem Biblioblog der Hochschule Hannover. Unser Tipp ist sein Artikel mit dem Titel “Recherchinho empfiehlt: So finden Sie Fakten zur WM!“, der weitere Hinweise auf einschlägig interessante Quellen enthält.

Wir hätten auch Shakespeare

ShakespearePassend zum Welttag des Buches und zum wahrscheinlich 450. Geburtstag des großen William Shakespeares. Zum Beispiel klassisch gedruckt: The complete works of William Shakespeare – London : Murrays Sales, [1964]

Aber was wäre der Welttag des Buches ohne die Neugier auf das, was noch kommt. In diesem Sinne zwei Diskussionsanregungen zum Urheberrecht:

“Das Neue entsteht nie da, wo man es erwartet”
Durch Austausch und Imitation entstehen neue Werke – und neue Probleme. Im Interview erklärt Historikerin Monika Dommann die Ursprünge heutiger Urheberrechts-Konflikte.
Ein Interview von Anne Kunze.
Zeit online. 22. März 2014 http://www.zeit.de/digital/internet/2014-03/urheberrechts-konflikte-monika-dommann/

Nur keine Angst: Unsere Kultur braucht kein Urheberrecht
Joost Smiers
Heute, am 23. April, ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts, 1995 eingerichtet von der UNESCO. Der niederländische Politikwissenschaftler und Autor Joost Smiers nimmt den Tag zum Anlass, über die Marktverhältnisse der Inhaltewirtschaft und Gründe für eine Abschaffung des Urheberrechts nachzudenken.
iRights.info. 23. April 2014 http://irights.info/nur-keine-angst-unsere-kultur-braucht-kein-urheberrecht

p.s. Die Habilitationsschrift von Monika Dommann steht bei uns im Magazin: Autoren und Apparate : die Geschichte des Copyrights im Medienwandel / Monika Dommann. – Frankfurt am Main : Fischer, 2014

Researcher – Get your ORCID

ORCID-Logo
Eine ID für jeden Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin, dies ist die Idee hinter ORCID der “Open Researcher & Contributor ID”. Dieser ID können alle eigenen Forschungsaktivitäten, wie Publikationen, Forschungsdaten, Patente, Software oder Stipendien, eindeutig zugeordnet werden.

Der Ansatz ist nicht neu, diesmal könnte er aber erfolgreich werden: ORCID ist ein nicht-kommerzieller Dienst, der von wichtigen Organisationen und Verlagen aus dem Wissenschaftsbereich getragen wird. Er ist seit Oktober 2012 online, 640.000 IDs wurden seitdem vergeben. Und … er setzt auf Vernetzung und Nachnutzung bestehender Daten zum Beispiel von ResearcherID und Scopus.

Distinguish yourself in three easy steps

Bei ORCID kann jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin sich selbst für eine ORCID-Nummer registrieren und ein Profil ausfüllen, z.B. mit der Liste der eigenen Publikationen, und bestimmen, für wen diese Daten sichtbar und nutzbar sein dürfen.

So gehts:
Weiterlesen

Neues von Citavi … es sind noch Plätze frei

Die Literaturverwaltungssoftware Citavi kann von Angehörigen der TUHH kostenfrei genutzt werden. Die Campuslizenz dafür wurde gerade wieder um zwei Jahre verlängert und die neuen Lizenzschlüssel verschickt. Institute, die die Lizenz für öffentliche PCs brauchen, bekommen diese auf Anfrage direkt von uns: 

Seit Montag gibt es außerdem Citavi 4.3 mit einigen kleinen Verbesserungen:

  • Finden Sie Ihren Wunsch-Zitationsstil mit dem Zitationsstil-Finder durch das Beantworten weniger Fragen.
  • Der Picker für Internet Explorer funktioniert nun auch in der 64bit-Version des Internet Explorers.
  • Mehrfachnachweise lassen sich im Word Add-In einfacher erzeugen.
  • Springen Sie im Word Add-In von einem zitierten Titel zu seiner nächsten Zitierung.
  • Weitere Details zu Citavi 4.3 finden Sie hier.

Es sind noch Plätze frei

Und wenn Sie immer schon mal mit Citavi loslegen wollten, bisher noch nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden haben: Am 27.2. findet der nächste Kurs “Literaturverwaltung mit Citavi” statt. Anmeldungen werden noch entgegengenommen.

Volltextnachweis im GVK-PLUS

Wenn Sie Literatur brauchen, die Sie bei uns nicht gefunden haben, dann können Sie diese über den GVK-PLUS-Katalog aus anderen Bibliotheken bestellen. Bibliothekare nennen dies Fernleihe.

Leider war in der Oberfläche nicht immer leicht zu erkennen, ob für die TUHH Volltexte online verfügbar sind. Seit gestern wird in GVK-PLUS endlich unser Volltext-Button angezeigt, wenn wir Ihnen den Text online zur Verfügung stellen können.
Volltext@TUHH Button

Als Beispiel, TUHH-Intranet vorausgesetzt, ein Artikel aus Extremophiles : life under extreme conditions. – Tokyo : Springer, 1997-.

Citavi 4 ist da

Citavi LogoDas Literaturverwaltungsprogramm Citavi gibt es seit gestern in der Version 4.

Das ist neu:

Word-Add-In zum Einfügen von Verweisen und Zitaten:

Das neue Add-In für Microsoft Word macht es leicht, Verweise und Zitate in Ihr Manuskript einzufügen – exakt so, wie es der Zitationsstil vorschreibt. Das Literatur­ver­zeich­nis aktuali­siert sich auto­matisch mit jedem hinzu­gefügten oder entfernten Quel­len­nachweis. Dokumente, die mit dem Publikations­assis­ten­ten aus Citavi 3 erstellt wurden, lassen sich konvertieren und mit dem neuen Word-Add-In weiterbearbeiten. Unterstützt werden Microsoft Word 2003, 2007, 2010, 2013 und 365 (auch die 64bit-Versionen).

Für OpenOffice Writer und die folgenden LaTeX-Editoren steht weiterhin Citavis Publikationsassistent zur Verfü­gung: LEd, LyX, TexMaker, TeXnicCenter, TeXWorks, WinEdt, WinShell, WinTeX.

Picker für Google Chrome:

Jetzt können Sie nicht nur mit dem Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox, sondern auch mit Google Chrome Bücher per ISBN und Aufsätze per DOI-Adresse recherchieren, Webseiten als Quellen in Ihr Projekt übernehmen und Texte und Bilder aus dem Web als Zitate in Citavi speichern.

Weitere Funktionen:

Alle Neuerungen sind auf der Citavi-Webseite zusammengestellt. Dort geht es auch zum Download der aktuellen Version. Ihr Lizenzschlüssel gilt auch für die neue Version.

Achtung: Citavi 4 läuft nicht mehr mit Windows XP.

Elsevier kauft Mendeley

Mendeley LogoDas Team von Mendeley hat heute in einem Blogbeitrag Gerüchte bestätigt: Mendeley – eine Literaturverwaltungssoftware kombiniert mit einem webbasierten wissenschaftlichen Netzwerk – gehört nun zu Elsevier.

Zunächst soll sich nach Aussage von Mendeley nicht viel ändern. Als Bonus wird erweiterter Speicherplatz angeboten. Das Weiterbestehen einer freien Version von Mendeley wird zugesichert.

Dem Team von Mendeley ist bewusst, dass die Übernahme durch Elsevier kritische Reaktionen hervorrufen wird:

Of course, we are aware that – especially in the past year – the academic community has criticized Elsevier for some of its policies and positions. Our own relationship with Elsevier has been conflicted at times.

Aus Sicht von Mendeley überwiegen die Vorteile mit der Integration in einen großen, finanzkräftigem Verlag:

In sum, the overlap between Elsevier’s and our vision has always been remarkable. Combining Elsevier’s content, analytics tools, and long-standing publisher/society relationships with Mendeley’s collaboration platform and social data will enable both of us to develop amazing new services that will make your research life easier.

beluga: Der Katalog für Hamburg

Seit Dezember ist er am Start: beluga, der neue Katalog für Hamburger Bibliotheksbestände. Mehr als 7 Millionen Titel aus wissenschaftlichen Bibliotheken in Hamburg, über 6 Millionen Titel aus den deutschen Nationallizenzen und zahlreiche Aufsatzdaten aus der Datenbank Online Contents stehen für die Recherche zur Verfügung.

Das beluga-Projekt der Hamburger Bibliotheken ist bereits seit fast fünf Jahren im Netz präsent. und hat bis zum Projektende in 2010 massgeblich dazu beigetragen, eine neue, kundenorientierte Sicht auf den “Bibliothekskatalog” zu entwickeln. Die Zeit bis zum Livebetrieb wurde für ein komplettes technisches Redesign genutzt. Auch beluga nutzt jetzt – wie unser Katalog TUBfind – die open source Software vufind als Basis und bindet den zentralen Index des GBV ein.

Probieren Sie beluga einfach mal aus:

Citavi-Picker für den Acrobat Reader XI

Citavi LogoDas Literaturverwaltungsprogramm Citavi verwendet “Picker”, um Informationen möglichst einfach aus PDFs und den Browsern Firefox und Internet Explorer zu übernehmen.

Das Problem:
Der Picker für Acrobat funktioniert nach einem Update auf Acrobat XI nicht mehr.

Die Lösung:
Der Picker muss von Hand aus dem Verzeichnis von Acrobat (Reader) X nach Acrobat (Reader) XI kopiert werden:

C:\Program Files (x86)\Adobe\Reader 10.0\Reader\plug_ins\Citavi Picker
Kopieren nach:
C:\Program Files (x86)\Adobe\Reader 11.0\Reader\plug_ins\Citavi Picker

C:\Program Files (x86)\Adobe\Reader 10.0\Reader\ProtectedModeWhitelistConfig.txt
Kopieren nach:
C:\Program Files (x86)\Adobe\Reader 11.0\Reader\ProtectedModeWhitelistConfig.txt

Quelle: http://service.citavi.com/KB/a384/adobe-acrobatreader-picker-funktioniert-nach-update.aspx