
Lange Veröffentlichungszeiten, die Verschärfung der Urheberrechts-Problematik und die Zeitschriftenkrise erschweren die wissenschaftliche Kommunikation und Informationsversorgung. In einigen Fachgebieten sind Zeitschriften extrem teuer, nicht selten bei jährlichen Preissteigerungen von bis zu 15%.
Die Open-Access-Bewegung, die wissenschaftliche Information als Allgemeingut für jeden zu jeder Zeit frei zugänglich machen möchte, hat dazu im Wesentlichen zwei Strategien aufgezeigt:
- Der Goldene Weg:
Publikation in Open-Access-Zeitschriften, die qualitätsgeprüfte Artikel entgeltfrei zugänglich machen. Die Kosten tragen hier die Autoren bzw. deren Einrichtungen.
-> Directory of Open Access Journals
- Der Grüne Weg:
Selbstarchivierung von Dokumenten:
Parallelveröffentlichung auf lokalen Hochschulservern ("institutional repositories") wie TUBdok. Viele Verlage erlauben dies mittlerweile.
-> TUBdok – der Dokumentenserver der TUHH
Open Access wird in der "Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" durch die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen (z.B. DFG, FhG, HRK, MPG,…) unterstützt.
-> Open Access Policy der TUHH.
Publizieren mit Open Access erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Forschung und der TU Hamburg-Harburg!