eBooks von IOP im ePub-Format

Gut 20 eBooks des Verlages Institute of Physics der Jahre 2013 und 2014 sind seit Ende letzten Jahres für Sie an der TUHH verfügbar.
IOP eBooks

Die Bücher enthalten in der Regel relativ kurze Einführungen in wichtige Grundlagen von Physik und Technik. Hier ein paar Beispiele:

Besonders schön ist, dass IOP die Bücher nicht nur als PDF, sondern auch im offenen Standard für E-Books ePub anbietet. Damit können Sie diese besser auf Ihrem Tablet, eBook-Reader oder, wenn es sein muss, auch auf Ihrem Smartphone lesen.

Rechenschieber

Rechenschieber
Wer kennt noch das Wort, wer kennt dieses mathematische Instrument noch aus eigener Erfahrung? Vielleicht haben Sie aber auch die Ausstellung des Altonaer Museums zur Firmengeschichte der bis 1978 in Altona existierenden vermessungstechnischen Firma Dennert & Pape Aristo gesehen. Diese war eine der führenden Firmen, die in Deutschland Rechenschieber herstellte. Es gab sogar einen Rechenstab mit der Bezeichnung “ARISTO Scholar”! Heute ist dies alles aufgrund der technischen Rechner-Entwicklung Geschichte.

In zwei Vitrinen in der Rotunde der TUHH-Bibliothek finden Sie nun allerlei Material wie Rechenschieber, aber auch Firmenschriften u.a. mehr zu mathematischen Instrumenten. Zu diesen gehörten über lange Zeit auch Bücher in Form von Tafelwerken.

Wer mehr Information über mathematische Instrumente nachlesen will, sei auf folgendes Online-Buch verwiesen:
Verborgene Ideen : historische mathematische Instrumente / Hans-Joachim Vollrath. Wiesbaden : Springer, 2013.

Kein Zugriff auf Wiley Online Library am Samstag 21.03.15

Wiley Online LibraryWegen Wartungsarbeiten des Anbieters wird laut Verlagsmeldung am Samstag, 21. März 2015, zwischen 9:00 Uhr und ca. 19:00 Uhr kein Zugriff auf Online-Zeitschriften und Datenbanken des Verlags Wiley möglich sein. Die Dauer der Arbeiten wird mit 10 Stunden angegeben.

Wartungsarbeiten CIP-Pool am 19.03.15

CIP-Pool Bibliothek
Am nächsten Donnerstag, 19.03.15, stehen die Angebote an den CIP-Pool-Rechnern in der Bibliothek ganztägig aufgrund von Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung!
Dies betrifft die CIP-Pool-Arbeitsplätze im LS II, wie auch die Plätze im Gruppen-Arbeitsraum (Raum 1005) im Obergeschoß. Wir bitten für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Wo ist der Fernleih-Button hin?

Update: Der Fernleih-Button kann wieder angezeigt werden.

in-anderen-bibs-suchen-dtIn TUBfind nutzen wir seit einigen Jahren den GBV Zentral-Index der Verbundzentrale des GBV. Dadurch konnten wir in der Vergangenheit immer den Button “Suche auch in anderen Bibliotheken” anbieten, mit dem das Suchergebnis auf den gesamten GBV erweitert wurde. Bei uns nicht vorhandene Medien konnten über GBV-Fernleihe bestellt oder als Buchvorschlag bei uns eingereicht werden.

Aufmerksamen TUBfind-NutzerInnen ist möglicherweise aufgefallen, dass der Button seit ein paar Tagen verschwunden ist. Aus technischen Gründen können wir derzeit den Zugang zum GBV-Index nicht anbieten. So besteht derzeit leider keine Möglichkeit, im Bücher-Reiter über unseren Bestand hinaus zu suchen. Die Göttinger Kollegen arbeiten auf Hochtouren an einer Stabilisierung und Verbesserung des Dienstes, so dass die Einbindung hoffentlich bald wieder angeboten werden kann.

Sobald wir den GBV-Zentral-Index wieder anbieten können, wird der Button auch wieder in TUBfind sichtbar sein. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Im Artikel-Reiter gilt diese Einschränkung übrigens nicht; hier können Sie auch weiterhin über den Button “Weitere Ergebnisse” Ihr Suchergebnis auf nicht auf Anhieb verfügbare Ressourcen erweitern.

Ist Bibliothek Frauensache?

Okay, outet Frau sich als Bibliothekarin, dann denken viele in der Runde an das Stereotyp der älteren Dame mit Dutt und Brille, die gleich zur Ruhe mahnen wird. Der Rest fragt dann lieber gleich “Ach, du liest gern?”.

Bibliotheken sind anscheinend Frauensache. Aber wie sieht das in Zahlen aus?

Christian Hauschke hat sich 2013 die Mitgliedszahlen des Deutschen Bibliotheksverbandes DBV genauer angeschaut und nach Frauen in Führungspositionen bei DBV-Mitgliedern ausgewertet:1
Darstellung unter Berücksichtigung nicht vollständiger Daten
Grafik C. Hauschke
Die TU-Bibliothek gehört zur sogenannten Sektion 4 Wissenschaftliche Universalbibliotheken. Dort liegt der Frauenanteil in Leitungspositionen immerhin bei über 50 %, der Gesamtanteil der im Bibliothekwesen beschäftigten Frauen lag 2011 bei 74,8%2. Unsere Bibliothek wird übrigens von einer Frau geleitet und vier der fünf Fachreferenten sind Männer. Die Anzahl unserer weiblichen Beschäftigten liegt knapp unter dem Durchschnitt, trotzdem arbeiten bei den Digitalen Bibliotheksdiensten nur Männer (die Leitung mal ausgenommen).

Aber vielleicht interessieren sich Bibliothekare und Bibliothekarinnen wirklich für unterschiedliche Dinge? Einmal im Jahr treffen sie sich auf dem sogenannten Bibliothekartag. Timo Glaser hat sich im Vorfeld die Mühe gemacht, zu zählen, wie sich die vortragenden Männer und Frauen auf die unterschiedlichen Themenblöcke dieses Jahr verteilen werden.3
Prozentuale Verteilung Frauen/Männer nach Themenkreisen

Grafik T. Glaser
Frauen überwiegen als Vortragende bei:

  • TK 1: “Stadt, Land, Fluss: Fokus Öffentliche Bibliothek als Dritter Ort “
  • TK 7: “Vielfalt im Angebot – Eindeutigkeit im Auftrag? Fokus Bibliothekstypologie und Kundenorientierung”
  • TK 9: “Management und Führung: Fokus Organisationsentwicklung”

Männer bei:

  • TK 5: “Kuratieren, Sammeln und Erhalten: Fokus kulturelles Erbe”
  • TK 6: “Bibliotheken für die digitale Wissenschaft: Fokus eScience und elektronisches Publizieren”

Ausgewogenheit herrscht nahezu bei:

  • TK 2: “Zwischen institutioneller Profilbildung und Kooperation: Fokus Bibliotheksstrategie und Bibliothekspolitik”
  • TK 3: “Neue Formen der Wissensaneignung und -vermittlung: Fokus Raum und Lernen”
  • TK 4: “Von Approval Plan bis RDA: Fokus Erschließung und Bestandsmanagement”

Vielen Dank an die Kollegen für die Artikel!


Grünlich, Peter; Friedhelm, Wanda (2014): Wo wir benutztes Geschirr hinstellen. Männer und Frauen in überwiegend lustigen Grafiken ; Noch mehr Neues von graphittiblog.de. 1. Aufl. s.l.: Heyne. p.s. Wer jetzt ein bisschen statistische Entspannung braucht, dem empfehlen wir die Männer und Frauen in überwiegend lustigen Grafiken vom graphitti-blog.de:

Grünlich, Peter; Friedhelm, Wanda (2014): Wo wir benutztes Geschirr hinstellen. Männer und Frauen in überwiegend lustigen Grafiken ; Noch mehr Neues von graphittiblog.de. 3. Aufl. München: Heyne.


1Christian Hauschke (2013): Frauen in Führungspositionen bei DBV-Mitgliedern | Infobib (Infobib). Online verfügbar unter http://infobib.de/2013/03/18/frauen-in-fuhrungspositionen-bei-dbv-mitgliedern/, abgerufen am 05.03.2015.
2 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik. Online verfügbar unter http://bisds.infosys.iab.de/bisds/result?region=19&beruf=BO823&qualifikation=2, abgerufen am 05.03.15.
3 Timo Glaser (2015): Genderdiversity auf Bibliothekartagen (lib{cache). Online verfügbar unter https://glaserti.wordpress.com/2015/02/24/gender-bibtag15/, abgerufen am 05.03.2015.

Machen Sie Ihre Software zitierfähig

Softwareentwicklung ist häufig ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit an der TUHH. Über GitHub kann wissenschaftliche Software gemeinsam erstellt und geteilt werden. Was dabei lange Zeit fehlte, war die Möglichkeit, diese Software eindeutig referenzieren zu können. Erst damit kann sie in wissenschaftlichen Publikationen problemlos zitiert werden.

Letztes Jahr wurde hierfür eine Lösung entwickelt: Digital Object Identifiers (DOI) sind mehr oder weniger das Rückgrat für die Referenzierung elektronischer Publikationen. Was lag also näher als auch für Software eine Möglichkeit der DOI-Vergabe zu schaffen? Dies ist jetzt in Zusammenarbeit mit GitHub und Zenodo möglich. Wer Zenodo nicht kennt, Zenodo ist eine offene Plattform für die dauerhafte Archivierung von Forschungsergebnissen fast jeglicher Art, die vom CERN betrieben wird: zenodo.org/features

Wer bereits bei GitHub aktiv ist, kann ein bestehendes Repository mit einer Kennung von Zenodo verbinden. Darüber wird dann der DOI für das Repository vergeben. Wie es geht, beschreibt GitHub in knapp 10 Minuten Lesezeit: Making Your Code Citable
Making Your Code Citable · GitHub Guides
p.s. Es gibt auch eine alternative Repository-Anbindung an figshare:
DOI-Button

Leben wir im Anthropozän?

Unter dem Begriff Anthropozän wird eine neue geochronologische Epoche vorgeschlagen, eine Epoche, in der alle biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde durch den Menschen beeinflusst werden. Die Einsicht, dass der Begriff Anthropozän berechtigt ist, kann im Zeichen des Klimawandels zu einem Perspektivwechsel in Politik, Kultur und Gesellschaft aber auch bei uns einzelnen Menschen beitragen. Der Begriff wird aber durchaus auch kritisch gesehen. Gleichwohl wird der Begriff politisch stark unterstützt.

Das sogenannte “Anthropozän-Projekt” haben in Deutschland sowohl das “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin als auch das Deutsche Museum in München als Thema einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgegriffen:

Bücher zum Thema Anthropozän in der TUHH-Bibliothek

2014: Gezeichnet von Benedikt Rohlmann, 2014. Creative Commons License This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. http://www.environmentandsociety.org/blog/anthropocene-milestones-no-19-zuse-z4-benedikt-rohlmann

Z4 von Konrad Zuse: Bild 8.
Gzeichnet von Benedikt Rohlmann, 2014. Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. Link zum vollständigen Comic: http://www.environmentandsociety.org/blog/anthropocene-milestones-no-19-zuse-z4-benedikt-rohlmann

Zur Geschichte des Begriffs:

  • Im Jahre 2000 hat der niederländische Chemiker und Atmosphärenforscher Paul Crutzen mit Eugene F. Stoermer eine kurze Notiz zum Anthropozäen veröffentlicht: Crutzen, P.J.; E.F. Stoermer, 2000: The “Anthropocene”. Global Change Newsletter (IGBP), 41, 17-18.
  • 10 Jahre später folgte ein ausführliches Review zum Thema: Steffen, Will; Grinevald, Jacques; Crutzen, Paul; McNeill, John (2011): The Anthropocene: conceptual and historical perspectives. In: Philosophical transactions. Series A, Mathematical, physical, and engineering sciences 369 (1938), S. 842–867. DOI: 10.1098/rsta.2010.0327.
  • Weitere Materialien und Gedanken zum Anthropozän.

TUBdoks neues Gesicht

TUBdok-Header
Seit 2002 gibt es TUBdok, das Open Access Repository der TUHH. Damit bieten wir allen TUHH-Angehörigen die Möglichkeit, wissenschaftliche Publikationen weltweit frei und dauerhaft bereitzustellen. Sie können TUBdok für die Erstveröffentlichung Ihrer Dissertation genauso nutzen wie für die Parallelveröffentlichung Ihres Artikels in einer kostenpflichtigen Zeitschrift (“grüner Weg“).

In den letzten Jahren gab es immer wieder kleinere Änderungen, aber im Grunde blieb TUBdok wie es war. Das ändert sich ab heute: Wir haben TUBdok einer Generalüberholung unterzogen. Ab sofort erscheint TUBdok in neuem Layout. Damit sieht es unserer normalen Homepage wieder ähnlicher. Aber nicht nur oberflächlich stecken eine Menge Änderungen im neuen TUBdok.

  • Profitieren Sie von weiteren dauerhaften Identifiern für Ihre Veröffentlichungen:
    Neben dem URN werden ab sofort für die Publikationen auch DOIs und Handles vergeben.
  • Wählen Sie aus verschiedenen CreativeCommons-Lizenzen die für Sie passendste:
    Eine CreativeCommons-Lizenz oder sogar eine CC0-Lizenz kann jetzt im einfachen Klickverfahren für Ihre Publikation festgelegt werden
  • Lassen Sie TUBdok Embargofristen überwachen:
    Bei Bedarf können Sie auch ein unter Embargo stehendes Dokument veröffentlichen. Legen Sie einfach fest, ab wann es öffentlich zur Verfügung gestellt werden darf.
  • Abonnieren Sie Neuerscheinungen:
    Wenn Sie auf dem laufenden über Neuerscheinungen auf TUBdok gehalten werden möchten, können Sie sich per RSS oder eMail benachrichtigen lassen

Die bereits auf TUBdok liegenden Publikationen (es sind derzeit etwa 1.200) bleiben natürlich weiterhin über die URN und ihre alte Adresse erreichbar. Neu ist, dass alle Dokumente nun auch über den im wissenschaftlichen Publikationsbereich stark verbreiteten Digital Object Identifier (DOI) aufrufbar sind. Zum Beispiel doi:10.15480/882.1121 .

Probieren Sie es aus und nutzen Sie unser Open Access Repository im neuen Gewand unter https://tubdok.tub.tuhh.de.

Feedback und Anregungen nehmen wir immer gerne entgegen, zum Beispiel als Kommentar zu diesem Artikel oder als Mail an tubdok@tuhh.de. Auch unsere Fachreferenten beraten Sie gern, wenn Sie fachspezifsche Fragen zu einer möglichen Veröffentlichung klären möchten.

Nächstes Wochenende keine Online-Fernleihe

Aufgrund von Wartungsarbeiten beim GBV wird an diesem Wochenende keine Online-Fernleihe möglich sein, auch die Nutzung weiterer GBV-Datenbanken ist unterbrochen. Die Dauer der Arbeiten wird von Freitag, den 20.02.2015, 20:00 Uhr bis maximal Montag, den 23.02.2015, 8:00 Uhr angegeben.