Über Thomas Hapke

Fachreferent für Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Umweltschutz, Naturwissenschaften und Mathematik.

Liebe und Mathematik

Love and Math - Bookcover FrenkelGerade in der Neuen Zürcher Zeitung und in der Wochenzeitung “Die Zeit” besprochen: An der TUHH ist dieser autobiografische Blick von Edward Frenkel auf die Mathematik als Online-Buch schon länger verfügbar:

Fach-Aufsätze von Edward Frenkel findet man übrigens über die Fachdatenbank MathSciNet, die vor 75 Jahren als gedrucktes Referateorgan “Mathematical Reviews” aus der Taufe gehoben wurde.

Siehe auch weitere Beiträge in diesem Blog zur Mathematik.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE-Bild TUHH (Collage aus Hamburger Aktionsplan, TUHH-Nachhaltigkeits-Logo und Covern von Medien in der TUHH-Bibliothek)
Im letzten Jahr endete die UN-Dekade “Education for Sustainable Development”, deren Ziel die Förderung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) war. Dass das Thema “Bildung und Nachhaltigkeit” auch für Universitäten von Bedeutung ist, zeigen z.B. die Webseite “Nachhaltige Entwicklung” der TUHH, eine Recherche im Bibliothekskatalog sowie diverse Beiträge in diesem Blog. Im abschließenden “Hamburger Aktionsplan zur Unterstützung der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” (2005 – 2014)” ist die TUHH mit dem Kinderforscher-Projekt (S. 113) vertreten.

Weitere Links und Dokumente zur UN-Dekade “Education for Sustainable Development”, :

Online-Books von MIT Press

550 eBooks aus den Bereichen Informatik, Technik und Medien aus dem Zeitraum 1943 bis 2014 stehen seit dem Jahreswechsel zur Verfügung.

MIT Press, verbunden mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts, ist einer der renommiertesten Universitätsverlage in den Vereinigten Staaten. Bücher von MIT Press zeichnen sich in der Regel durch technikbezogene Inhalte langlebiger Qualität aus, bei denen auch sozio-kulturelle Aspekte technischer Entwicklungen reflektiert werden.

Die Bücher sind im TUHH-Intranet über die bereits bekannte Plattform IEEE Xplore zugänglich. Zur Zeit sind die Bände noch nicht im TUBfind-Katalog enthalten, sondern nur über IEEE Xplore zu finden.

MIT Press ebooks on IEEE Xplore platform

Ein wichtiger Verlags-Schwerpunkt ist der Bereich “Computing & Processing (Hardware/Software)”. Hier eine subjektive Auswahl aus den nun zur Verfügung stehenden Online-Büchern.

Über Methoden:

Weiterlesen

Artikel via ScienceDirect

ScienceDirect @TUHamburgIm Jahre 2015 ist im Intranet der TUHH der Zugriff auf fast alle Zeitschriften möglich, die auf der Plattform ScienceDirect des Verlages Elsevier angeboten werden.

Die TUHH-Bibliothek hat – zusätzlich zu den von ihr bisher abonnierten 57 Zeitschriften – für ein Jahr das Zeitschriftenpaket „Freedom Collection“ des Verlages (Informationsseite von Elsevier) erworben. Mit dieser Lizenzierung steht Ihnen nun der Zugang zu mehr als 2300 Zeitschriften ab dem Erscheinungsjahr 2011 online zur Verfügung. Archivrechte für den dauerhaften Zugang zu den Zeitschriften wurden mit diesem Zusatzpaket nicht erworben.

Eine Liste aller zugänglichen Zeitschriften der Freedom Collection ist ebenso zugänglich wie eine Gesamtliste, in der auch die nicht zugänglichen Titel verzeichnet sind.

Vorbereiten auf Weihnachten 8-)

Selbstverbuchungsterminal - verpackt
Eingepackter Rechner
Unsere Verpackungskünstler waren am Werk. Wir bereiten unsere Bibliothek auf die kommenden Festtage vor. Zwischen den Tagen wird in der geschlossenen Bibliothek der untere Lesesaal verputzt. Vorsichtshalber verpacken wir Teile unserer Bibliothek.

Information verpacktAusleihe verpackt

Infos und Ausleihe glänzen in neuem Gewand.

Verpackte Medienwand

Die Fensterfronten sind für die Arbeiten zum Verputzen freigeräumt.

Verputzungsareale sind freigeräumt.

(Fotos: Heiko Weier)

Biotechnologie online lernen

Grafik Biotech Online-Books
Hier eine paar neue, im Intranet der TUHH zugängliche Online-Bücher zum Lernen biotechnologischer Themen:

Dieser Blog-Beitrag ergänzt die Bibliotheks-Webseite “Fachinformation Biotechnologie und Life Sciences“, auf der Sie auch Fachdatenbanken und Fachzeitschriften, aber auch wichtige Nachschlagewerke zum Thema finden:

100 Jahre Ullmann’s

Ullmann's digitalUllmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry gehörte auch 2013 zu den am häufigsten online genutzten Büchern des Wiley-Verlages an der TUHH. Fachlich deckt der Ullmann neben Verfahrens- und Chemietechnik auch Biotechnologie, Umwelt- und Werkstoffwissenschaften ab. Eine Auswahl bieten die “Articles by Topics“.

Zur Nutzung des elektronischen Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry beachten Sie bitte, dass Sie nicht die standardmäßig auf der Einstiegs-Seite angebotene Suche nutzen, da Sie dann den gesamten Inhalt des Wiley-Servers durchsuchen. Wählen Sie bitte in dieser Suchbox “Search in this book“!
Search Box

Blick zurück

Ullmanns Encyklopädie 1914Vor 100 Jahren wurde der erste Band der ersten Auflage dieses wichtigen Nachschlagewerkes zur technischen Chemie und Verfahrenstechnik publiziert. Bis 1923 erschienen nach und nach die insgesamt 12 Bände. Im Vorwort aus dem Jahre 1914 erläutert Fritz Ullmann (1875-1939) die Gründe für die Herausgabe des Handbuches. Hintergründe zur Person und der Herausgabe der Enzyklopädie liefert ein Nachruf auf Fritz Ullmann von 1940.
In der Bibliothek finden Sie neben dieser ersten Auflage in gedruckter Form auch die 3. bis 6. Auflage. Schon seit der 5. Auflage erscheint der Ullmann nur noch in englischer Sprache. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Ullmann auch mal als CD-ROM-Version angeboten.

Alte Bände von solchen technischen Enzyklopädien sind auch heutzutage interessant, wenn man sich z.B. für Färbeverfahren mit Naturfarben interessiert oder sich seinen Leim selbst herstellen will. Solche Themen sind in der ersten Auflage des Ullmanns zu finden und dann in späteren Auflagen weggelassen worden.

Als Vorläufer des Ullmanns kann das in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erschienene “Encyklopädische Handbuch der technischen Chemie” von F. Stohmann und Bruno Kerl (4. Aufl. Braunschweig: Vieweg, 1888-1922) angesehen werden, die “Muspratt’s Theoretische, praktische und analytische Chemie in Anwendung auf Künste und Gewerbe” übersetzten und bearbeiteten.

Noch älter, aber nicht nur chemiebezogen, ist das Werk “Technologische Encyklopädie oder alphabetisches Handbuch der Technologie, der technischen Chemie und des Maschinenwesens : zum Gebrauche für Kameralisten, Ökonomen, Künstler, Fabrikanten und Gewerbetreibende jeder Art” herausgegeben von Johann Joseph von Prechtl (1830-1869), das von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena als Digitalisat bereitgestellt wird.

In zwei Vitrinen in der Rotunde der Bibliothek können Sie einzelne Bände der hier genannten Werke genauer in Augenschein nehmen.

#oaweek Tag 7: Open Educational Resources

International Open Access Week 2014Mit Open Educational Resources (OER) werden frei verfügbare Bildungsmaterialien jeglicher Art unter einer offenen Lizenz bezeichnet. Die bekanntesten offenen Lizenzen sind die Creative-Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen).

Open-Access-Ressourcen können ebenfalls als OER angesehen werden, nicht alle sind natürlich als Lern- und Lehrmaterialien geeignet.

OER und die UNESCO

OER Logo, © Jonathas Mello CC BY 3.0

© Jonathas Mello (CC-BY 3.0 Unported)

Den Begriff “Open Educational Resources” wurde durch die UNESCO geprägt. Sie sieht in OER “eine Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit”. Die Deutsche UNESCO-Kommission veröffentlichte im August 2013 mit der Broschüre “Was sind Open Educational Resources? Und andere häufig gestellte Fragen zu OER“ eine Zusammenstellung der wichtigsten Antworten und Fragen zum Thema.

Open Educational Resources sollten sinnvollerweise mit Lizenzen gekennzeichnet sein, die die Weiterverwendung der Inhaltes klar regeln. Auch hierfür stellt die Deutsche UNESCO Kommission eine Seite mit einem Leitfaden zu Open-Content-Lizenzen bereit.

OER an der TUHH

Auch an der TUHH werden frei zugängliche Lern-und Lehrmaterialien bereitgestellt. Diese umfassen zum Beispiel:


Dies ist der letzte Beitrag in diesem Blog zur Open Access Woche 2014.


#oaweek Tag 6: Open Access finden

International Open Access Week 2014Wie kann man Open-Access-Ressourcen gezielt finden? Für die Suche nach dauerhaft frei zugänglichen wissenschaftlichen Quellen bieten sich spezielle Suchmaschinen an:

  • Directory of Open Access Journals (DOAJ):
    Mit DOAJ läßt sich gezielt nach qualitätsgeprüften Open Access Zeitschriften und den enthaltenen Artikeln suchen.
  • Das Directory of Open Access Books (DOAB)
    umfasst OA-Bücher, eine Alternative im geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich ist OAPEN.
  • BASE:
    Die Bielefelder Suchmaschine bietet frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente.
     
  • Selektieren von Open-Access-Artikeln in Web of Science-kleinerOpenDOAR:
    ermöglicht die Suche in Open Access Repositories
  • OAister:
    angeboten vom Non-Profit-Unternehmen und Bibliotheksdienstleister OCLC, ist eine internationale Alternative zum Finden von Open-Access-Dokumenten.
  • Google Scholar:
    Für Artikel, die über den Grünen Weg auf Open Access Repositorien und Webseiten Open Access gestellt wurden, wird zum Link auf den Verlagscontent der Link zum freien PDF angezeigt
  • Web of Science:
    Im Rahmen der im TUHH-Intranet verfügbaren Aufsatz-Datenbank  lassen sich nach jeder Recherche Open Access-Artikel aus der Trefferliste mit Hilfe der Menüs auf der linken Seite (ganz unten!) herausfiltern.

 
 
 


Vorschau auf morgen: Open Access Week Tag 7: OER


#oaweek Tag 4: Peer Review

International Open Access Week 2014Eines der Hauptargumente gegen Open Access ist die Frage nach der Qualität des Peer Reviews. Verlage von Open-Access-Zeitschriften, die qualitätsgeprüfte Artikel entgeltfrei zugänglich machen und für jeden Artikel von den Autoren bzw. deren Einrichtungen Publikationsgebühren verlangen (Goldener Weg), könnten aus Gewinnstreben oder bei möglicher finanzieller Schieflage Abstriche beim Peer Review zulassen.

Vergessen wird bei diesem Argument, dass das Peer-Review-Verfahren auch bei Zeitschriften immer wieder in der Kritik steht, zu deren Inhalten man nur mit jährlichen Subskriptionskosten Zugriff hat. Und nicht selten gibt es schlechte Beispiele: So musste der Verlag Sage bei der Zeitschrift “Journal of Vibration and Control” vor kurzem mehr als 60 Artikel zurückziehen, da aufgrund eines “peer review ring” mit falschen Identitäten Autoren ihre eigenen Artikel begutachtet hatten.

In einem anderen Fall wurden in Zeitschriften und Konferenzbänden renommierter Verlage vor Kurzem computergenerierte Beiträge entdeckt, wie ein Beitrag in der Zeitschrift “Nature” berichtete. Anscheinend konnte die eigentlich übliche Qualitätssicherung via Peer Review dies nicht verhindern (vgl. den Kommentar von Ulrich Herb bei heise.de!).

Opening Science - Webseite zum Open Buch
Auch über Alternativen zum herkömmlichen Peer Review wird nachgedacht. Einige werden bereits praktiziert. Bei den verschiedenen Modellen des offenen Peer Review kann sich die Offenheit vor oder nach der formalen Publikation auf die Gutachten oder die Gutachter selbst beziehen. Als Preprint publizierte Aufsätze können z.B. durch Kommentare und Anmerkungen ausgewählter Gutachter, aber auch von jedem (Wikipedia-Ansatz) ergänzt werden. (Vgl. Tabelle S. 24-25 in: Herb, U. (2012). Offenheit und wissenschaftliche Werke: Open Access, Open Review, Open Metrics, Open Science & Open Knowledge. In U. Herb (Hrsg.), Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft (S. 11-44). Saarbrücken: universaar.)

In der Vision einer „Open Science“ können darüber hinaus alternative Methoden der Bewertung von Forschung (Stichwort Altmetrics) durchaus auch als Ersatz für das formale Peer Review angesehen werden. (Vgl. dazu auch Fenner, M. (2014): Altmetrics and Other Novel Measures for Scientific Impact. In Bartling, S. & Friesike, S. (Hrsg.), Opening Science. The Evolving Guide on How the Internet is Changing Research, Collaboration and Scholarly Publishing (S. 179-189). Cham: Springer)


Vorschau auf morgen: Open Access Week Tag 5: DFG-Förderung